Als sich im Jahre 1870 einige Grassauer Bürger einig waren, dass dem Schlendrian im Feuerwehrwesen ein Ende gemacht werden muss und man bei Feuersbrünsten rasche Hilfe leisten wolle, wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Am 26. Juni stellten die Gründungsväter einen Antrag beim königlichen Bezirksamt Traunstein zur Gründung einer Feuerwehr. Wenige Tage später schon wurde die Aufstellung der Wehr mit 27 Aktiven, aufgeteilt in die Kompanien Grassau und Piesenhausen genehmigt. Im Mai 1887 beschloss die Generalversammlung den Kauf einer Vereinsfahne und schon im August fand die Fahnenweihe statt.

150 Jahre Feuerwehr Grassau

Am 28. Juni 1870 war die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Grassau.

Seit diesem Tag sind nun bereits über 150 Jahre vergangen! Deshalb besuchten 5 Aktive den Abend-Gottesdienst am Samstag vor Christkönig im Gedenken an die Gründungsväter und deren zahlreiche Nachfolger.

Leider konnten entgegen unserer ursprünglichen Planung weder die gesamte Mannschaft, noch die Fahnenabordnung dabei sein. Auch auf eine Kranzniederlegung und einen geselligen Abend im Anschluß an den Gottesdienst mussten wir aufgrund der aktuellen Situation leider verzichten.

Gleichwohl begrüßte Pfarrer Horn die anwesenden Feuerwehrler sehr herzlich und schloß die gesamte Feuerwehr Grassau in sein Gebet mit ein. 1.Vorstand Michael Zillner durfte die Fürbitten lesen und gedachte in diesem Rahmen aller verstorbenen Feuerwehrler.

Wir bedauern sehr, dass Eure Feuerwehr mit Festivitäten momentan genauso wenig in Erscheinung treten darf, wie dies bei allen anderen Vereinen in unserem Dorf der Fall ist – aber es geht sicher wieder aufwärts!

Im Falle eines Einsatzes können sich die Grassauer trotzdem auf Ihre Feuerwehr verlassen, dann sind wir rasch zur Stelle gemäß unserem langjährigen Leitspruch : Gott zur Ehr´dem nächsten zur Wehr! Übrigens, seit einigen Monaten handeln wir auch nach unserem neuen, zweiten Motto: Negativ bleiben – positiv denken! MZ

150 Jahr Feier im August leider abgesagt

 Es war zwar schon länger vereinbart, aber bei unserer Jahreshauptversammlung am 7. März sagte uns Rudi Jantke offiziell seine Dienste als Schirmherr bei unserer Veranstaltung zu. Am 12. März trat dann ein komplettes Übungs-u. Fortbildungsverbot durch den Kreisfeuerwehrverband für den ganzen Landkreis in Kraft. Dies gilt bis heute, eine Lockerung der Maßnahmen wird regelmässig geprüft, wurde aber bisher nicht verändert. Ausnahmslos für Einsätze aller Art darf Eure Feuerwehr wie gewohnt für ihre Einwohner aktiv sein.

Was wir deshalb bereits seit einigen Wochen befürchten mussten, ist jetzt amtlich:

Auch Eure Feuerwehr Grassau muss den gesetzlichen Bestimmungen folgend das seit langem geplante Festwochenende mit Bierzeltbetrieb auf dem Heftergelände vom 7.-9. August absagen.

Die Brauerei, der Festwirt, der Zeltverleiher, die Musikkapellen und vor allem wir Feuerwehrler sind angesichts der über 2 Jahre dauernden Planungen über diese Entwicklung natürlich nicht glücklich. Wie der Trachtenverein Grassau müssen auch wir die Sachlage so akzeptieren.

Die Feuerwehr, als Rettungsorganisation, kann auch im nächsten Jahr nicht mit einer uneingeschränkten Veranstaltung rechnen, deshalb hat unsere Vorstandschaft kürzlich den Beschluß gefasst, daß unsere Feier auch im nächsten Jahr nicht stattfinden wird. Das 100 jährige Jubiläum wurde mit 2 Jahren Verspätung im Jahre 1972 gefeiert, deshalb wäre nun gut denkbar, dass aus Tradition auch das 150 jährige Jubiläum erst in 2022 stattfinden wird.

Die geplante „Sonderausstellung 150 Jahre Feuerwehr Grassau“ im Verkehrsamt wird aus bekannten Gründen vorerst auch nicht stattfinden.

Wir sind aber positiv gestimmt, im nächsten Jahr zumindest unser bekanntes Dorffest am 1.Samstag im August am Feuerwehrhaus für die Bevölkerung zu veranstalten.

Auch in dieser für alle ungewohnten Situation wissen wir um unsere Verantwortung und handeln  auch in dieser Phase gemäss unserem alten Leitspruch: Gott zur Ehr´ - dem nächsten zur Wehr! MZ

Jahreshauptversammlung 2020

 „Die Feuerwehr hat in der Gemeinde eine besondere Bedeutung, da es um die Rettung von Menschen geht“, betonte Bürgermeister Rudi Jantke in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Grassau.

Fast täglich sei das Feuerwehrhaus personell besetzt, erklärte Kommandant Alfred Mayer und informierte über die vielfältigen Aufgaben. 110 Mal wurde die Wehr 2019 alarmiert und bei 141 Übungen wurde der Einsatz geprobt. Mit 60 Einsatzkräften sei die Wehr gut aufgestellt und sowohl nachts- wie tagsüber einsatzbereit.

Neuer erster Kommandant Konrad Nagele berichtete, dass der Hallenanbau bezugsfertig sei und 300 Stunden an Eigenleistung eingebracht wurden. Auch der Freisitz und der Stromerzeugeranbau seien fertiggestellt. Auch hier leisteten die Kameraden zusätzlich 450 freiwillige Arbeitsstunden.

Dem gesellschaftlichen Leben der Wehr widmete sich Vorsitzender Michael Zillner. 213 Mitglieder zähle der Verein, der über 5000 Euro für wichtige Ausrüstungen ausgab. Er berichtete über sportliche Aktivitäten, wie Eisstockturniere und Skirennen wie auch über Geburtstagsbesuche bei den Nachbarwehren und den Vereinsausflug. Das von der Feuerwehr organisierte Dorffest musste aufgrund der Witterung in der Fahrzeughalle stattfinden, war aber dennoch ein Erfolg. Über 30 Vereinsmitglieder betreuten die zwei Verkaufsstände beim Grassauer Advent.

Jugendwart Ludwig Hafner lobte seine 16köpfige, gemischte Mannschaft, die 41 Mal geübt und sich am Jugendleistungsabzeichen beteiligt hatte. Wichtig sei die Werbung von Jugendlichen für den Feuerwehrdienst. Die Jugendlichen waren zudem fast vollständig in der Versammlung, was die Verbundenheit zu ihrer Wehr zeigte.

Lob und Anerkennung zollte Bürgermeister Rudi Jantke. Der Stellenwert der Feuerwehr wird zudem durch stets einstimmige Beschlüsse im Marktgemeinderat bei Neuanschaffungen deutlich. Man könne stolz auf die Feuerwehr und auf die engagierte Jugend sein. „Das ist Nächstenliebe in Reinform“, lobte der Rathauschef. Der Feuerwehrdienst werde nicht leichter und leider gebe es Zeitgenossen, die jeglichen Anstand und Respekt vermissen lassen, so Jantke. Die Feuerwehr dürfe aber gewiss sein, dass die große Masse hinter ihr stehe.

Kreisbrandinspektor Georg König schloss sich dem Lob an. Bei belastenden Einsätzen sollen sich die Kameraden psychologische Unterstützung holen. Corona sei auch bei der Feuerwehr ein großes Thema. Er mahnte zur Vorsicht, denn es wäre nicht auszudenken, wenn wegen des Virus eine ganze Feuerwehr stillgelegt werde. Im Ausblick auf 2020 erklärte Zillner, dass es wieder viele Feste gebe. Zum einen werde die Feuerwehr 150 Jahre alt und feiert dies mit einem Festwochenende vom 7. bis zum 9. August. Geweiht werden der Feuerwehranbau wie auch die neue Drehleiter mit einem kleineren Fest am Freitag, 3. Juli.

Schließlich ehrte Zillner Ludwig Hafner, Stefan Nagele und Thomas Huber für zehnjährigen Feuerwehrdienst. Von der Kreisbrandinspektion wurde Andreas Baumgartner für 25jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet. 

Eisstockturnier 2020

Das traditionelle Eisstockturnier der Achentaler Feuerwehren wurde in diesem Jahr von der Feuerwehr Unterwössen ausgerichtet.

Unsere beiden Mannschaften zeigten sich wieder sehr ehrgeizig und bereiteten sich mit einigen Trainingseinheiten im Laufe des Januars sehr gut auf die Meisterschaft vor.

Beim Wettkampf am letzten Samstag im Januar zeigte dieser Fleiß in der Max-Aicher-Arena in Inzell den gewünschten Erfolg.

Unter Leitung des Mannschaftsführers Markus Hoffmann konnten die Schützen Andi Dürheimer, Hans Göls, Thomas Huber, Florian Jelitto, Robert Manke, Horst Mrazek, Karl-Heinz Neumann und Robin Wirths-Ritzer mit beiden Mannschaften einen hervorragenden 2. Platz und einen respektablen 7. Platz bei insgesamt 17 teilnehmenden Mannschaften erreichen!

Bei der Siegerehrung wurden diese Erfolge bei sehr guter Bewirtung, organisiert von den Kameraden aus Unterwössen, noch ausgiebig gefeiert und nachbesprochen. M.Z.

Bericht KFV Traunstein →

Herzlichen Dank an die Bevölkerung!

Seit über 20 Jahren findet traditionell am 1. Samstag im August das von uns organisierte Dorffest auf dem Feuerwehrgelände in den Fahrzeughallen und auf dem Parkplatz statt.

Die Wetterprognosen einige Tage vor dem Fest ließen zwar nichts Gutes erahnen, aber da wir Feuerwehrler schlechtes Wetter nicht scheuen und Optimisten sind, kam eine Absage zu keinem Zeitpunkt in Frage!

Zum Festbeginn am Nachmittag öffnete Petrus seine Wetterschleusen leider in

ungewohntem Ausmaß.

An ein gemütliches Fest war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Bei Temperaturen unter 20 Grad stellte sich anfänglich auch nicht die richtige Sommerstimmung ein. Dies änderte sich aber am frühen Abend. Der Regen wurde weniger, die Besucher wurden mehr,

die Kapelle „d´Räsedenz“ sorgte in der Halle für griabige Stimmung und am Grill-u. Brotzeitstand gingen die Geschäfte langsam auch immer besser.

Nach der bayrischen Fraktion übernahm anschließend die Gruppe AkustiX das musikalische Ruder und begeisterte mit ihren modernen, aktuellen Liedern die mittlerweile zahlreich erschienenen Gäste.

Die Feuerwehr Grassau möchte sich ganz herzlich für den sehr guten Besuch trotz miserablen Wetters bei der Grassauer Bevölkerung bedanken! Wir wissen Eure Loyalität zu schätzen und verstehen diese als Wertschätzung für unsere Arbeit an den restlichen 364 Tagen des Jahres!

M.Z.

Vereinsausflug der Feuerwehr Markt Grassau


Heuer ging’s für unsere Feuerwehrler und Jugendfeuerwehrler samt Frauen nach Anger zum Hans-Peter-Porsche Traumwerk. In diesem imposanten Bauwerk, einer sog. liegenden Acht, welches wie eine Carrera-Bahn aussieht, gab es eine Menge zu sehen. Von Porsche Sportwagen aus den 50er Jahren bis zur Neuzeit über eine große Spielzeugsammlung des Herrn Porsche aus den letzten gut 150 Jahren bis hin zur riesigen Modelleisenbahnlandschaft.

Der Hauptanreiz für uns war jedoch die in diesem Jahr stattfindende

Sonderausstellung „Tatütata, die Feuerwehr ist da.“ Wir konnten alte und neue Feuerwehrautos in Originalgröße und als Spielzeugmodelle bewundern, außerdem jede Menge Ausrüstung und Schriftstücke mit Bezug zum Feuerwehrwesen der Vergangenheit!

Nach Rückkehr am späten Nachmittag ging es in unserem Feuerwehrhaus weiter. Jetzt kamen auch die Kinder und Enkelkinder sowie die Eltern der Jugendfeuerwehrler dazu.

Für die Kinder bauten wir eine Hüpfburg auf. Bis spät abends war diese der Renner für die Kleinen. Auch mit Tretrollern, Gokarts und Dreirädern kurvten die Kinder in und vor der Halle ruhelos auf und ab.

Einige Kameraden haben schon früh morgens über 50 ganze Hendel vorbereitet und auf Spieße gesteckt. Die Hendel ließen wir uns dann abends mit Pommes schmecken. Die Kinder freuten sich darüber genauso wie über das angebotene Steckerleis und die süssen und sauren Knabbereien.

Es war bereits nach Mitternacht, als wir diesen, wettertechnisch zwar äusserst schlechten, stimmungsmäßig aber sehr schönen Tag beschlossen. Wir hatten alle eine Menge Gaudi und freuen uns schon auf unseren nächsten Vereinsausflug.

M.Z.

80 Jahre Dienst in unserer Feuerwehr

Für vierzig Jahre aktiven Dienst in unserer Feuerwehr wurden die zwei

Kameraden Albert Göls und Johannes Irger mit dem Ehrenkreuz in Gold

des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Wir gratuliern und bedanken uns

für eure  geleistete Arbeit.

145 Jahre FF Martinszell

Eine kleine Abordnung nahm an der 145 Jahr Feier der ehemaligen Feuerwehr unseres Kameraden "Dü" teil.

Dazu ging es für zwei Tage in das Allgäu, wo wir bestens betreut

und umsorgt eine schöne Zeit verbringen durften.

Wir bedanken uns bei der FF Martinszell und ihrer Vorstandschaft.

FF Martinszell →

Ehrungen 2019

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Michael Zillner vier Kameraden für ihre treuen Dienste ehren.

Bei den "grauen Panthern" wurde Alfred Körner u. Peter Ritzer für ihre 50 jährige aktive Unterstützung mit einem Gutschein belohnt.

Für 10 Jahre Dienst in der Einsatzabteilung erhielten Michael Haslinger u. Markus Baersch einen Vereinskrug aus den Händen unseres Vorstandes. Wir bedanken uns für eure tatkräftige Unterstützung.

Ein neues Fahrzeug hat seinen Dienst angetreten

Seit November 2017 versieht unser neues Löschfahrzeug LF 20 seinen Einsatzdienst in unserer Feuerwehr.  Dies wurde in einem würdigen Rahmen gefeiert und durch eine Fahrzeugsegnung getreu dem Leitspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr´, dem nächsten zur Wehr“ seiner Bestimmung übergeben werden.

Am Sonntag den 24.Juni segnete unser Pfarrer Herr Horn das neue Löschfahrzeug. Nach den Ansprachen unseres Vorstandes Michael Zillner und Bürgermeister Rudi Jantke übergab dieser die Fahrzeugschlüssel an unseren Komandanten.

Anschließend fand auf dem Heftergelände ein Frühschoppen mit Brotzeit statt. Gleichzeitig konnte das neue Löschfahrzeug besichtigt werden. Wir bedanken uns bei unseren Nachbarfeuerwehren u. Patenfeuerwehr Tscherms für die zahlreiche Teilnahme an der Veranstaltung.

Anschrift: Aichstraße 4, 83224 Grassau

Telefon 08641/5243,  E-Mail: ffwgrassau@ff-grassau.de

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