Als sich im Jahre 1870 einige Grassauer Bürger einig waren, dass dem Schlendrian im Feuerwehrwesen ein Ende gemacht werden muss und man bei Feuersbrünsten rasche Hilfe leisten wolle, wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Am 26. Juni stellten die Gründungsväter einen Antrag beim königlichen Bezirksamt Traunstein zur Gründung einer Feuerwehr. Wenige Tage später schon wurde die Aufstellung der Wehr mit 27 Aktiven, aufgeteilt in die Kompanien Grassau und Piesenhausen genehmigt. Im Mai 1887 beschloss die Generalversammlung den Kauf einer Vereinsfahne und schon im August fand die Fahnenweihe statt.

Jahreshauptversammlung 2024

Mit einer Mannschaftsstärke von 67 Aktiven ist die Grassauer Wehr gut aufgestellt Kommandant Nagele stellte die geleistete Arbeit seiner Mannschaft vor, informierte über Lehrgänge und Übungen und betonte, dass angesichts von 21 Brandeinsätzen auch das Üben der Brandbekämpfung weiterhin sehr wichtig sei. Mit 121 Einsätzen sei das vergangene Jahr eher ein übliches gewesen.

Eine Reihe von Ersatzbeschaffungen gab es, darunter einen Atemschutzkompressor. Außerhalb der

Brandeinsätze wurde die Wehr zu Unfällen gerufen, organisierte Ausbildungen, darunter eine Erste-Hilfe-Ausbildung für die Aktiven, unterstützte mit der Drehleiter, befasste sich mit dem Feuerwehrbedarfsplan,

bewältigte Unwettereinsätze, wirkte beim Kinderferienprogramm mit, übernahm Verkehrsabsperrungen und war

bei Schneebrucheinsätzen gefordert.

Der Feuerwehrverein, der mit seinen Aktionen den gesellschaftlichen Part übernimmt und die Aktiven finanziell unterstützt, hat derzeit 212 Mitglieder, berichtete Vorsitzender Michael Zillner. Der Verein konnte unter anderem eine Digitalkamera und Bekleidung für die Kameraden finanzieren, übernahm die Kosten für Brotzeiten, Vereinsausflüge und Blumenschmuck bei Beerdigungen.

Beim Dorffest, das zum zweiten Mal in Folge am Hefterparkplatz stattfand, spielte auch diesmal das Wetter nicht mit. Zum ersten Mal kam die Feuerwehrbar, welche die Jugend selbst gebaut hat, zum Einsatz. Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Dorffest geben, dann hoffentlich bei schönerem Wetter, sagte Zillner.

Die Werbemaßnahmen zeigen Wirkung und die Jugendmannschaft wächst, informierte Jugendwart Ludwig Hafner. Derzeit werden 21 junge Leute in die Arbeit der Feuerwehraktiven eingeführt. Sie absolvierten im vergangenen Jahr 47 Aktivitäten, übten den Ernstfall allein und bei Gemeinschaftsübungen mit den Nachbarwehren, besuchten die Verkehrspolizei in Siegsdorf und nahmen an etlichen Lehrgängen

teil.

Die Finanzen des Vereins beleuchtete Kassenwartin Vanessa Göls. Kassenprüfer Klaus Zeisberger

zollte ihr Lob und Anerkennung für die detaillierte Kassenführung.

Unter lautem Applaus wurde Alfred Mayer, der altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausscheiden muss, zum Ehrenkommandanten ernannt. Mayer habe wie kein anderer die Grassauer Wehr geprägt, betonte Vorstand Zillner.

Ebenfalls unter Beifall wurde Otto Göls für 50 Jahre Dienst ausgezeichnet und Michael Höger für 40 Jahre. Auf

25 Jahre kommt Robert Manke, der auch als Küchenchef wertvolle Dienste leistet. Und seit zehn Jahren unterstützt Markus Schmuck die Feuerwehr.

Bürgermeister Stefan Kattari freute sich über das rege Interesse der Jugend. „Uns kann nichts Besseres passieren, als eine gut aufgestellte Feuerwehr zu haben“, betonte der Rathauschef. So sei es selbstverständlich, dass das, was gebraucht, auch angeschafft wird. Er lobte die Floriansjünger, die sich ehrenamtlich

für Mensch, Hab und Gut einsetzen. „Unsere Wertschätzung ist euch sicher“, betonte er.

Lobende Worte hatte auch Kreisbrandmeister Thomas Mayr, der betonte, dass beim Einsatz das Ankommen wichtig sei. Mayr gefiel die starke Jugendfeuerwehr und die vielen Aktivitäten, er lobte die Jugendwarte und erinnerte an das Zeltlager in Chieming. Der Ausbildungsstand in Grassau, die Mannschaftsstärke und die Übungsbeteiligung seien sehr gut. „Der Bürgermeister kann stolz auf seine Feuerwehr sein“, betonte er.

tb


Feuerwehr Grassau gewinnt Jubiläumsturnier

 Die Eisstockmeisterschaft der Achentaler Feuerwehren fand in diesem Jahr zum 30.mal statt.

Auf Initiative von Toni Lösch, mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen  Vorsitzenden Peter Ritzer und des damaligen Kommandanten Alfred Körner richtete die Feuerwehr Grassau 1993 das 1.Turnier in der Eishalle in Ruhpolding aus. In regelmäßigem Wechsel veranstalten alle Achentaler Feuerwehren seitdem Ende Januar diese Veranstaltung.

Nun wurde unserer Feuerwehr die Ehre zuteil, das Jubiläumsturnier auszurichten. Seit vielen Jahren findet dieses mittlerweile in der Inzeller Eishalle statt. Bei sehr guter Stimmung wurde hierbei ab 7 Uhr morgens von den 16 Mannschaften um die Platzierungen gekämpft.

Als Sieger ging unsere Mannschaft Grassau1 vom Eis. Im Finale besiegten unsere Männer die Feuerwehr Marquartstein2. Den 3.Platz belegten die Kameraden von Rottau2.

Die Mannschaft Grassau2 erreichte den sehr respektablen 5. Platz. Der Schneiderpreis ging an die Mannschaft Staudach2.

Bei der Siegerehrung im Gasthaus Sperrer konnte Vorsitzender Michael Zillner an alle Teilnehmer handgemachte und gravierte Brotzeitbrettl samt Brotzeit überreichen. Es gab zusätzlich gespendete, schöne Sachpreise. Die Podiumsplätze erhielten außerdem Pokale. Der Wanderpokal für den Sieger steht nun bis zum nächsten Jahr im Floriansstüberl in Grassau.

Schirmherr und Kreisbrandmeister Tom Mayr sprach zum Abschluss von einem sehr gut organisierten Turnier durch die Feuerwehr Grassau und bedankte sich bei allen Feuerwehren für deren faires und freundschaftliches Miteinander. Die Ausrichtung des Turniers 2025 haben die Kameraden aus Rottau zugesagt.

MZ


Vereinsausflug der Aktiven 2023

Am 23. September haben wir, aufgrund schlechter Witterung, unser Alternativprogramm zum Einsatz gebracht. Mit etwa 20 Teilnehmern kamen die beiden Kegelbahnen in Rottau fast an Ihre Grenzen.

In vorher ausgelosten 4 Mannschaften ging es bei vielen lustigen Kegelspielen nur um die Gaudi – und die kam nicht zu kurz. Die mitgebrachte Brotzeit und die verschiedenen Getränke hielten die Kegler außerdem bei sehr guter Laune. Wir verbrachten einen kurzweiligen Nachmittag, wobei 3 mal auch alle Neune fielen!

Am Abend machten wir einen Lokalwechsel zum Gasthof Ott in Staudach-Egerndach. Jetzt kamen noch viele Feuerwehrler mit ihren Frauen dazu, sodass wir mit insgesamt rund 40 Personen den kleinen Saal gut belegt haben. Vorsitzender Michael Zillner freute sich, die Ehrenmitglieder Alfred Körner und Peter Ritzer mit ihren Frauen begrüßen zu dürfen.

Beim sehr guten Abendessen mit Nachspeise und bei guten Gesprächen saßen wir noch gemütlich beisammen und besprachen dabei auch den nächsten Vereinsausflug. Dieser soll vom 5.-7.7.2024 nach Martinszell ins Allgäu führen. Die befreundete Feuerwehr feiert dann ihr 150-jähriges Jubiläum und hat uns dazu eingeladen. MZ


Leonhardiritt

Bei schönem Oktoberwetter ging es hoch zu Roß zur Leonhardikapelle

nach Weiher. Abgesichert durch unsere aktiven Kameraden konnten sich

unser Vorstand und unser Fähnrich sicher "auf dem Rücken ihrer Pferde"

auf den öffentlichen Straßen bewegen.

Wir bedanken uns bei den Pferdebesitzer.


Dorffest 2023

Durchwachsen waren die Witterungsverhältnisse während des Dorffestes, organisiert von der Feuerwehr. Sonnige, aber auch kühle Momente wechselten sich mit leichtem Regen ab. Die Stimmung jedoch war bestens und es wurde ein schönes Fest.

Bestens vorbereitet zeigte sich unsere Feuerwehr, die auf dem Heftergelände in bekannter Manier alles für die Gäste vorbereitet hatte. Die beiden Musikgruppen fanden im Heftersaal ihren Platz, wo auch die ganzen Köstlichkeiten genossen werden konnten.

Aber nicht nur im Saal, auch im Freien auf dem Gelände herrschte beste Stimmung. Im Stadl konnten sich die kleinen Besucher auf der Hüpfburg austoben, während die Eltern die Atmosphäre des Festes genossen.

Am Abend öffnete die Bar im Gewölbe, wo bei DJ Musik noch einige Cocktails über den Tresen gingen.  


Spende für unseren Verein

Die Baufirma MH Bau unterstützt unseren Feuerwehrverein mit eintausend Euro bei seiner

Arbeit für unsere Aktiven.

Wir bedanken uns für die großzügige Spende.


Skimeisterschaft 2023

In diesem Jahr konnte unsere Mannschaft beim Wettkampf des Skiclub's den

"Meistpreis" (die meisten Teilnehmer eines Verein's) gewinnen.

Wir bedanken uns bei Michael Höger für die Organisation und gratulieren.


Vereinsausflug in den Bayerischen Wald

Nach 12 Jahren Pause konnten wir wieder einmal einen Ausflug über 3 Tage in Angriff nehmen. Sehr passend dafür war das erste Oktober-Wochenende, welches durch den Tag der deutschen Einheit am Montag die einzige Möglichkeit im ganzen Jahr darstellte.

Der Vereinsausflug ist für die aktiven Feuerwehrler und deren Partner immer eine willkommene Abwechslung im gesamten arbeitsreichen Feuerwehr-Jahr. Naturgemäß haben aber nicht alle dafür Zeit und außerdem muss eine Mindest-Einsatzstärke in Grassau vorhanden sein.

So starteten also am Samstag früh 44 Teilnehmer mit dem Bus in Richtung Niederbayern, wo wir in der Nähe von Zwiesel in einem schönen Haus mit sehr guter Verpflegung und sogar einem Hallenbad mit Sauna untergebracht waren.

Am Samstag und Sonntag besuchten wir den Baumwipfelpfad in Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald, das Silberbergwerk in Bodenmais, den Arbersee und das niederbayerische Landwirtschaftsmuseum in Regen.

Bei der Rückreise am Montag war die gläserne Destillerie Penninger unser erstes Ziel und danach  das Glasdorf Weinfurtner, einen stattlichen Familienbetrieb mit langer Tradition.

Die Heimreise über Deggendorf und Altötting nach Grassau war der letzte Teil eines gelungenen Ausfluges. Unser Chauffeur Heini brachte uns wohlbehalten und um viele Eindrücke reicher am Abend zum Feuerwehrhaus zurück.

 MZ 

 



Mit Glück und Dank zum Spanferkelessen

Bei dem diesjährigem „Tag der Jugendfeuerwehr“ hat die Jugendfeuerwehr Markt Grassau durch engagierte Beteiligung und etwas Losglück ein Spanferkel gewonnen. Der „Tag der Jugendfeuerwehr“, ein Tag, an dem sich die Jugendlichen der Blaulichtfamilie aus dem Landkreis unter Beweis stellen konnten. Von unseren 3 teilnehmenden Teams belegte „Grassau 3“ in der Altersgruppe 17-18 den 1. Platz.  

Auf der Blaulichtmeile, an der Aussteller vieler Rettungsorganisationen Rede und Antwort standen, konnten Stempel für Laufkarten errungen werden, welche am Ende zum Losglück führten.

Aber ein rosa Spanferkel ist nur eine halbe Freude. So wurde dieser Gewinn mit dem Helferessen für unser diesjähriges Dorffest verbunden. Vorstand Michael Zillner dankte den Helfern für ihren Einsatz, der trotz schwierigen Wetterverhältnissen und des neuen Veranstaltungsorts „Beim Hefter“, zu einem sehr erfolgreichen Dorffest geführt hat. Jugendwart Ludwig Hafner berichtete kurz über den erfolgreichen Jugendtag und gratulierte noch mal den Gewinnern. Dem schloss sich Kreisbrandinspektor Georg König an und lobte die Großartige Jugendarbeit in Grassau. Die erzielten Erfolge kämen nicht von ungefähr und er dankte den Jugendlichen für ihr Engagement bei der Feuerwehr. KN



Fahrzeugweihe in Tscherms

 Am 3. September morgens machte sich eine 5 Mann starke Abordnung der Feuerwehr Grassau mit dem VW-Bus Florian Grassau 14/1 auf den Weg in unsere Partnergemeinde Tscherms in Südtirol.

 Die Kameraden hatten uns zur feierlichen Weihe ihres neuen Tanklöschfahrzeuges eingeladen.

Nachmittags führte ein Festzug unter Absicherung der Carabinieri vom Feuerwehrhaus über die Hauptstraße von Tscherms Richtung Lana zum Ansitz Kränzl, einem burgähnlichen Anwesen mit großzügiger Parkanlage. Unsere Feuerwehr war inmitten der anderen 8 Fahnenabordnungen mit der Grassauer Vereinsfahne hervorragend aufgestellt!

 Zusammen mit der Bevölkerung, den Nachbarwehren und der Führung des Feuerwehr-Bezirkes Meran wurde ein Feldgottesdienst mit Weihe des neuen Fahrzeuges durch den hiesigen Altdekan abgehalten.

 Unser Vorstand Michael Zillner bedankte sich für die Einladung und überreichte dem Kommandanten Martin Klotz als Geschenk einige Kästen bayerischen Bieres, welche dieser sehr erfreut entgegennahm.

 Im Anschluss konnten wir das neue Fahrzeug genau inspizieren. Nach einer Brotzeit traten wir wieder unsere Heimreise an und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit unseren Kameraden aus Südtirol. MZ



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